Göttliche Offenbarung
aus der Liebe
(Empfangen durch das "Innere Wort" am 30.03.2013 im Liebe-Lichtkreis - Nürnberg)
Meine geliebten Söhne und Töchter, Ich, Vater Ur, der Ich als Jesus über die Erde ging, bin wie immer mitten unter euch, und Ich senke in eure Herzen Mein Heiliges Wort, das euch in der kommenden Zeit begleiten, aber euch auch immer wieder ermahnen soll.
Ihr habt darüber gesprochen, wie rasch der Mensch urteilt und richtet. Es ist dies der Menschen Art, von sich selbst abzulenken und die Fehler bei den anderen zu suchen, statt bei sich selbst. Ich bin in jedem Meiner Kinder das göttliche Licht, das Leben, gleich welcher Nationalität, welcher Religion sie angehören, alle sind Meine Kinder und alle kehren heim an Mein Vaterherz.
Gerade in dieser Zeit haben einige unter euch, doch auch unzählige Meiner geliebten Kinder nach Rom geschaut. Warum sind die einen in ihren Herzen berührt von der Liebe und Barmherzigkeit, von der Einfachheit des neuen Führers der katholischen Kirche, und andere verstärken noch ihre Kritik, angeb-lich auch durch Mein Göttliches Wort gesprochen.
Kann das sein, Meine Söhne und Töchter? Habe Ich nicht prophezeit, dass alles von zuunterst nach oben gekehrt wird? Und ist nicht alles offenbar geworden, was an Sündhaftigkeit in der Vergangenheit in jener Kirche begangen wurde? Trotzdem sage Ich euch hier und jetzt, ist dies nicht der erste Lichtbote in Rom, der der christlichen katholischen Kirche vorsteht. Durch die Jahrhunderte hindurch ist immer wieder aus den höchsten Himmeln ein Werkzeug zur Erde herniedergestiegen, um dieser Gemeinschaft Meiner Mich liebenden Kinder vorzustehen und den Klerus aus der Umklammerung durch die Welt herauszuführen in das Licht. Doch die Zeit war noch nicht reif für den Schritt, der heute gegangen wird.
Sehet, es gibt keine Gemeinschaft auf der ganzen Erde, die nicht ohne Organisation auskommt. Nehmen wir als Beispiel den kleinen Kreis hier. Es bedarf der Geschwister, die die Internetarbeit übernehmen und die sich unendliche Mühe geben, um Mein Wort über dieses Medium hinauszusenden. Zuvor muss Mein Wort abgeschrieben werden und es bedarf auch der Helfer, die den Postversand übernehmen. Die Buchführung über Ausgaben und Einnahmen muss geführt werden, und da ihr auch denen helfen wollt, die sich gerade in Not befinden, muss auch hier eine gerechte Verteilung erfolgen. Das sind nur wenige Beispiele von vielen kleinen und größeren organisatorischen Arbeiten.
Schaut nun zurück in die Anfänge der Christenheit! Meine Apostel waren – nachdem Ich sie mit dem Heiligen Geist berührt hatte – voller Tatendrang, Meine Lehre, die in der Bergpredigt zusammengefasst ist, in die Welt hinauszutragen. Ihr könnt in der Bibel in der Apostelgeschichte nachlesen, wie schwierig es war, die einzelnen Gemeinden zu führen, und vor allem den Geschwistern das ins Herz zu legen, was Meine Jünger – bis auf Paulus – durch Mein Beispiel selbst erlebt hatten. Nur sie konnten Mich und Meine Lehre in ihrem tiefsten Inneren voll und ganz verstehen.
Wie sollten sie das, was sie erlebt hatten, so in Worte kleiden, dass die innere Begeisterung Meine Lehre zu verbreiten, auch auf die Gemeinden austrahlte und sie in ihren Herzen erfüllte? Ich sage euch, dass Meine ausgesandten Jünger große Schwierigkeiten hatten. Zwar ist die Gemeinschaft der Christen rasch gewachsen, doch die tiefe, innige Liebe, die Meine Jünger in sich trugen, konnte von den neugewonnenen Christen noch nicht nachvollzogen werden. Warum? Jedes Meiner Menschenkinder geht seinen eigenen Entwicklungsweg. Jedes Meiner Menschenkinder lernt gerade das, was es zur weiteren Vervollkommnung benötigt und das ist aber auch verschieden von den anderen seiner Geschwister. Genau so ist es auch in einer Gemeinschaft. Jede religiöse Gemeinschaft geht durch Höhen, aber auch durch Tiefen.
Doch nunmehr beginnt eine neue Zeit, wie Ich euch auch prophezeit habe. Vor einem halben Jahr habe Ich Mein Wort erhoben und in eure Herzen gelegt: Erkennet, es gibt nur einen Gott! Dieser Gott schaut nicht auf Religionen, auf Nationalitäten, auf Hautfarbe und vieles mehr, sondern Ich, der Ich dieser eine Gott bin, schaue in die Herzen Meiner Kinder und wo immer sie ihren Blick zu Mir erheben, da sage Ich: Mein Kind, Ich liebe dich! Folge Mir nach und verbreite auch du Liebe um dich und sei barmherzig!
Dazu gehört, dass ihr euch weiterhin bemüht, über andere nicht zu richten und zu urteilen, über andere Religionen negativ zu denken, auch wenn noch Dinge geschehen, die ihr nicht gut heißen könnt, wie z. B. die Unterdrückung der Frauen und noch viel Schlimmeres. Wird es besser, wenn ihr verurteilt und richtet? Erreicht ihr die Herzen der Verantwortlichen? Nein, ihr erreicht sie nicht, sondern ihr verstärkt durch eure verurteilenden Gedanken das Negative und Böse in dieser Welt.
Wie könnt ihr die Verantwortlichen erreichen? Ich habe euch dies schon so oft gelehrt. Wenn ihr z. B. durch eure Medien, wie Zeitung, Nachrichten, Fernsehberichte von Vorfällen lest oder hört, wo Frauen diskriminiert oder sogar getötet werden, dann senkt in die Herzen der Täter Liebe und Barmherzigkeit! Wenn Meine Kinder auf dieser Erde verstehen würden, wenn sie das Licht sehen könnten, das allein durch diese Gedanken in jenen aufstrahlt und sie nach und nach in ihrem Denken verändert, so würden sie nicht länger zögern, die Liebe, die Barmherzigkeit, den Frieden und das Heil in die Welt hinauszusenden.
Zu eurem besseren Verständnis nenne Ich euch noch ein anderes Beispiel: In einem gespaltenen Land droht der Norden mit einem Atomwaffen-Angriff. Zuvor überflogen den Süden ? der vom Norden durch Feindschaft getrennt ist ? Kampfflugzeuge einer befreundeten großen Weltmacht, um mit dieser Drohgebärde den Schutz zu demonstrieren. Erst Letzteres führte zur derzeitigen Eskalation.
Was wäre gewesen, wenn in allen christlichen Kirchen, nicht nur in jenem fernen Land, sondern auch bei euch, alle Verantwortlichen in Meinem Namen gesegnet, wenn der Friede in die Herzen aller Soldaten gesenkt und alle Beteiligten in Liebe eingehüllt worden wären? Das bringt die Veränderung hin zum Frieden und zur Liebe unter allen Menschen auf dieser Erde.
Habe Ich nicht als Jesus gelehrt: Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch das Schwert umkommen?? Diese Worte sprach Ich, als Mein Jünger Mich vor der Gefangennahme durch die Hohenpriester verteidigen wollte. Denkt weise darüber nach!
Mit gutem Beispiel sollten die Christen vorausgehen! Doch zwar kennen sie Meine Bergpredigt, haben aber noch immer nicht Mein Gesetz der Liebe und Barmherzigkeit verinnerlicht, sonst würden sie danach handeln.
Nun komme Ich in Meinem Wort zurück zu eurem Bruder, der Millionen Herzen auf der ganzen Erde auch in anderen Religionen in ihrem Inneren berührt, und zwar durch seine Einfachheit, seine Schlichtheit, vor allem auch dadurch, dass er alles ablehnt, was auf den Reichtum und die Stellung des angetretenen Amtes hinweist. Er gab sich den Namen Franziskus, weil er sich auf die Seite der Entrechteten, der Armen und am Rande der sozialen Gesellschaft lebenden Brüder und Schwestern stellen will. Und er verwirklicht seine Vorsätze bereits mit großer Energie und Freude.
Ich nenne euch Beispiele. Er bezieht noch immer nicht seine päpstlichen, prunkvollen Gemächer, nein, er bleibt weiter im Gästehaus. Er will nicht den Goldring tragen, sondern einen Ring aus Silber. Er geht in ein Jugendgefängnis, um dort den Gefangenen – darunter auch zwei Frauen – die Füße zu waschen und diese mit einem Kuß zu berühren. Er hat nicht danach gefragt, ob jene auch katholisch seien. Nein, er weiß – so wie ihr – in seinem Inneren: Es gibt nur einen Gott für alle Religionen, so waren auch zwei Muslime ? davon eine Frau ? bei der Fußwaschung.
Euer Bruder aus dem Licht bittet immer wieder: "Betet für mich!” Diese Bitte lege Ich euch ans Herz, denn er hat es nicht leicht auf seinem Weg. Die Dunkelheit schläft nicht, sondern will alles daransetzen, dass seine lichtvollen Vorsätze nicht weiter verwirklicht werden können. Eure Gebete mögen also Gedanken des Segens, Gedanken der Liebe-Einheit, Gedanken des Friedens und des Heils beinhalten! So ist er in das Licht aller Mich Liebenden eingeschlossen und kämpft nicht allein seinen schweren Kampf für die Liebe-Barmherzigkeit, d. h. die Erfüllung Meiner Gesetze der Bergpredigt. Nehmt euch alle ein Beispiel an eurem Bruder und seiner den einfachen Menschen zugewandten Herzlichkeit!
Die Christenheit wird noch große Überraschungen erleben, denn es ist sein Herzenswunsch, der auch Mein Wunsch ist, dass alles, was getrennt ist, wieder zuzsammengeführt wird, damit Ich einst die eine Herde übernehmen kann. Doch denkt immer daran, Meine Zeit ist nicht eure Zeit! Ihr denkt von heute auf morgen oder bewegt euch in der Zukunft, die dann doch ganz anders aussieht, als ihr sie euch vorstellt.
In dieser Meiner Osteransprache möchte Ich euch noch weiter ans Herz legen, dass ihr euren Blick für die Schöpfung schärft, für alles, was euch umgibt, und auch die Schöpfung in eure Liebe-Barmherzigkeit, in euren Segen und vor allem in das Heil einschließt. Die Tiere leiden, sie sind nach euren Gesetzen ja nur eine Sache. Aber auch, was die Tiere anbelangt, lege Ich euch ans Herz: Richtet und urteilt nicht über jene, die voller Freude zu Ostern ein Milchlamm essen! Schaut einzig und allein auf euch, denn wenn ihr euch ändert und Liebe in die leidende Tierwelt sendet, euch vegetarisch ernährt, dann ändert sich nach und nach auch das Bewusstsein eurer Mitmenschen!
Ich sehe eure Frage im Herzen: "Herr, hast nicht auch Du damals ein Lamm verzehrt?” Ja, denn es war gleichzeitig das Symbol des Lammes, das unschuldig zur Schlachtbank geführt werden wird. Es war auch eine andere Zeit, in die Ich hineingeboren wurde. Dennoch ist euch auch überliefert, dass Meine Jünger und Ich uns sehr oft von Früchten ernährten. Ich erinnere euch an den Feigenbaum, der mir keine Feige schenken wollte und den Ich augenblicklich verdorren ließ. Das diene euch als Beispiel, dass Ich wahrhaftig Mensch war, Mensch mit menschlichen Eigenschaften, die verwandelt werden mussten. Ich habe diese beim Niedergang zur Erde freiwillig angenommen. Auch der Bericht der wundersamen Fisch- und Brotvermehrung zeigt euch, dass wir Fische gegessen haben, waren doch Meine Jünger Fischer und fuhren hinaus auf den See Genezareth, um zu fischen.
Die Zeit ist fortgeschritten, die Menschheit hat in den zweitausend Jahren Kriege über Kriege erlebt. Naturgewalten haben sich ausgetobt, und doch hat es bis in die heutige Zeit gedauert, bis z. B. in Europa mit Waffen kein Krieg mehr geführt wird. Doch was ist mit dem finanziellen Krieg? Auch da ist noch keine Einheit, auch da sind Liebe und Barmherzigkeit noch nicht verwirklicht worden.
Mein Kreuz leuchtet zwischen Erde und dem Himmel, und es gibt eine Geschichte, in der es heißt: "Schneide von deinem Kreuz nichts ab!” Damit knüpfe Ich an euer Gespräch an. Mein Kreuz ist die Treppe, die heimwärts an Mein Herz führt, und wer um sich Liebe und Barmherzigkeit verbreitet, der wird Stufe um Stufe erklimmen. Wer sich aber selbst in den Mittelpunkt stellt, der sägt vom Kreuz ein Stück ab, und es fehlen ihm ein Paar Stufen heim an Mein Vaterherz. Wollt ihr noch einmal zurück zur Erde? Es gibt aber auch in den Zwischenreichen noch die Möglichkeit des Ausgleichs, aber einfacher ist es im Menschengewand.
So wie Ich den Kelch angenommen habe, obwohl Ich den Vater gebeten habe: "Wenn es möglich ist, so lasse diesen Kelch an Mir vorübergehen!”, habe Ich den Menschen überwunden und leerte den Kelch bis zum Grund. Noch einmal sage Ich euch: "Ich war ganz und gar Mensch, weil die Heiligste Gottheit in Mir verborgen lag.”
Doch nicht länger sollt ihr auf das Leid schauen, obwohl das Leid auf der Erde nicht zu beschreiben ist, das unendlich große Leid all Meiner Kinder, schon der Kleinsten! Dennoch kommt der Tag, an dem Meine Lichtboten im Verbund miteinander eng beisammenstehen und durch ihre Gebete und ihre Taten der Liebe und Barmherzigkeit einen goldenen Gürtel aus Licht um die ganze Erde gespannt haben. Und Ich, der Ich den freien Willen Meiner Kinder immer beachten muss, kann handeln, weil die Herzen aller Meiner Kinder, gleich welcher Religion, gleich welcher Nationalität auf den einen Gott ausgerichtet sind.
Das ist der Ausblick, Meine Freunde, und das ist auch die Auferstehung all Meiner Kinder, die durch das Leid schreiten, die Auferstehung zur ewigen Seligkeit, der Seligkeit an Meinem Vaterherzen zu ruhen.
So segne Ich euch und alle die Mein Wort lesen und auch euch, ihr Seelen, die ihr jetzt anwesend seid, mit Meinem österlichen Segen! .... Amen.